EMAKINA Central & Eastern Europe Blog

26. März 2020

So wirst du zum Homeoffice-Profi

7 Tipps, die dich zum Remote-Pro machen

Für viele geht bereits die zweite Woche im Homeoffice zu Ende. Sicher, ein regelmäßiger Homeoffice-Tag, an dem man sich gut auf seine Arbeit konzentrieren kann, ist üblich. Aber wochenlang allein bzw. mit der Familie im Wohnzimmer zu arbeiten? Das ist für die meisten von uns Neuland. Wir haben 7 Tipps von Kollegen, die 100% remote arbeiten und dich zum Homeoffice-Profi machen:

1. Aufgaben und Ziele gut kommunizieren

Als wir die Meldungen der Regierung zu Ausgangsbeschränkungen hörten, war für Emakina klar: Wir müssen vorausschauend planen, klare Rollen und Ziele für die nächsten Wochen kommunizieren. Außerdem müssen wir auf jede individuelle Situation eingehen, ob es um Kinderbetreuung oder Risikogruppen geht. Die Verantwortung liegt hier jedoch nicht nur bei Teamleitern und Führungskräften. Oft ist es nicht leicht, allen Personen die notwendige Aufmerksamkeit und Wertschätzung zu senden. Hole daher möglichst klares Feedback von deinen Vorgesetzen und Kollegen ein und teilt eure neuen Erfahrungen mit der Situation im Team. So hat man regelmäßig auch persönlichen Austausch und ist für alle präsent. Das gilt intern wie für extern. Wir zeigen unseren Kollegen und Kunden: Wir sind für euch da.

2. Lerne deinen Rhythmus kennen

Im Büro haben wir unsere Arbeitsplätze, Kaffeeküchen, Meetingräume und Telefon-Boxen. Zuhause haben wir meistens nicht so viel Platz, nicht jeder hat ein eigenes Arbeitszimmer. Deshalb war es für viele Kollegen umso wichtiger, ihren eigenen Rhythmus zu finden: Arbeite ich morgens oder abends besser? Hilft mir klassische Musik, Lo-Fi-Beats oder brauche ich komplette Stille? Kann ich mich am Sofa genauso gut wie am Schreibtisch konzentrieren?

Finde das Setting, in dem du dich wohlfühlst und am besten konzentrieren kannst.

3. Schaffe einen neuen Alltag

Nach zehn Tagen Ausgangsbeschränkungen fällt vermutlich auch dem introvertiertesten Menschen die Decke auf den Kopf. Ein bisschen Normalität bringt man am besten mit gewohnten Routinen in die neue Situation.

Die gewonnene Zeit durch den ausgefallenen Pendelweg nutzen manche für eine bewusste Pause. „Ich setze mich zur gewohnten Zeit an den Frühstückstisch und trinke meinen Kaffee. Seit langem konnte ich den Falter wieder einmal von der ersten bis zur letzten Seite lesen. Dann starte ich produktiv in den Arbeitstag.“, erzählt Senior Project Manager Susanne aus ihrem neuen Alltag.

4. Neue Wege finden, um produktiv zu bleiben

Diese Situation ist für uns alle neu. Gerade deshalb müssen wir als Arbeitgeber auf unsere Mitmenschen eingehen und ihnen vertrauen. Es muss nicht immer der 9-to-5-Arbeitstag sein. Das ist mit geschlossenen Kinderbetreuungsstätten und der Familie zuhause auch meistens nicht möglich. Kommuniziere offen produktive Zeiten und die Phasen, in denen du nicht erreichbar bist.

Um die eigene Produktivität zu steigern, gibt es unzählige Apps wie Procraster, Wunderlist oder Pomodoro. Letztere teilt die Zeit in 25-minütige Arbeitsphasen und 5-minütige Pausen ein, sodass du optimal fokussiert bleibst.

5. Gemeinsame Aktivitäten bewahren

Teamwork und gemeinsame Pausen sind vor allem in außergewöhnlichen Situationen wie diesen wichtig. Nur weil man die Kollegen nicht persönlich treffen kann, müssen gemeinsame Aktivitäten nicht darunter leiden. Behalte regelmäßige Jour-Fixes und Updates genauso bei, wie tägliche Fixpunkte. Das können gemeinsame Kaffeepausen zu festgelegten Uhrzeiten ebenso sein wie ein regelmäßiges Plauscherl. Einfach einen Videocall aufsetzen und der Austausch über Alltägliches kann beginnen.

6. Auf die Work-Life-Balance achten

Trenne unbedingt Arbeit und Erholung. Vor allem, wenn die physische Grenze von Büro und Zuhause verschwimmt, ist es wichtig, abends auch einige Stunden für sich zu nutzen. Im besten Fall immer am selben Platz arbeiten und diesen (selbst wenn es nur wenige Meter sind) zu verlassen, wenn man abschalten möchte. Meditieren, gemeinsames Kochen mit der Familie oder ein Home-Workout helfen, den Kopf freizubekommen und fit für den nächsten Arbeitstag zu bleiben.

7.  Nicht alles anders machen

Grundsätzlich ist es wichtig, dass man nicht aufhört, bewährte Prozesse weiterzuführen. In neuen Situationen neigt man dazu, alles neu zu evaluieren und nach neuen Lösungen zu suchen. Diese Erkenntnisse sind wichtig, müssen aber gut kommuniziert werden.

Neue Prozesse bieten auch neue Risiken: Sobald Mitarbeiter mit ihren Geräten auch remote arbeiten, gibt es vermehrte Kontaktpunkte zu potenziell infizierten Netzwerken. Wenn du dir nicht sicher bist, sprich mit der IT-Abteilung ab, ob du an deiner Arbeitsweise etwas ändern oder auf bestimmte Dinge achten musst.

Für alle gilt: Flexibilität ist wichtig

Für Emakina heißt das, z.B. wöchentliche All Hands-Meetings über Microsoft Teams abzuhalten und so unsere 90 Kollegen aus Österreich, Polen und Kroatien ins Boot zu holen.

Auch unsere externe Kommunikation hat sich verändert. Wir ziehen unseren Kommunikationsplan nicht einfach starr durch, sondern reagieren flexibel auf Neuigkeiten.

Newsfeeds sind überschwemmt mit COVID-19-Meldungen und Unternehmen treten sich auf die Füße, um mit neuen digitalen Angeboten von der Situation zu profitieren. Natürlich kann es sinnvoll sein, mit diesem Strom zu schwimmen. Aber: Achte auf authentische Kommunikation nach innen und außen.

An alle Digital Nomads da draußen: Sendet uns doch weitere Tipps für ein gelungenes Remote Working!


Im nächsten Beitrag erfährst du, welche Microsoft Teams-Features dir den Alltag erleichtern.

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